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"Ich trage es und ihr helft mir dabei durch Euer Gebet, durch Eure Geduld, durch Euer Gottvertrauen, durch Eure Ergebung in den Willen Gottes. Keinem Menschen wollen wir fluchen, keinem etwas nachtragen, mit allen wollen wir gut sein."

Seliger Georg Häfner

Gedenken an den seligen Georg Häfner

Weihbischof Ulrich Boom feiert Pontifikalamt am 20. August im Neumünster

Würzburg/Oberschwarzach (POW) Am 20. August wird in der Diözese Würzburg der Gedenk- und Sterbetag des 2011 seliggesprochenen Märtyrerpriesters Georg Häfner in den Gottesdiensten gefeiert. Weihbischof Ulrich Boom zelebriert am Gedenktag des Seligen, am Montag, 20. August, um 17.30 Uhr im Neumünster in Würzburg ein Pontifikalamt. Statio und Gebet mit der Studentenverbindung Unitas-Hetania am Urnengrab von Georg Häfner in der Kiliansgruft schließen sich an. In Häfners Pfarrort Oberschwarzach im Landkreis Schweinfurt feiert Domkapitular Dr. Stefan Rambacher am Sonntag, 19. August, um 9.30 Uhr einen Gottesdienst anlässlich des Gedenktags des Seligen.

Bereits um 4 Uhr feiern am 20. August die Würzburger Kreuzberg-Wallfahrer die heilige Messe zum Auftakt ihrer Wallfahrt in der Neumünsterkirche. Die Kreuzberg-Wallfahrer sind besonders mit Georg Häfner verbunden, da er Mitglied der Würzburger Bruderschaft zum Heiligen Kreuz war. Bei ihrer Wallfahrt erinnern sie deshalb auch traditionell am 20. August um 7.20 Uhr auf der Wegstrecke von Rimpar nach Gramschatz an die Todesstunde des Märtyrerpriesters. Die Karmelitinnen im Kloster Himmelspforten feiern am 20. August einen Gottesdienst um 7.30 Uhr zum Gedenken an Georg Häfner in der Hauskapelle des Klosters in der Würzburger Mainaustraße. Georg Häfner gehörte dem „Dritten Orden vom Berge Karmel“ an und trug den Ordensnamen „Aloysius vom heiligsten Sakrament“. Mit dem Kloster Himmelspforten war er besonders verbunden. Dort war er Ministrant und in der Klosterkirche feierte er seine Primiz.

Georg Häfner wurde am 19. Oktober 1900 in Würzburg geboren und erhielt dort am 13. April 1924 in der Michaelskirche die Priesterweihe. Nach Kaplanstätigkeit in Motten (1924), Goldbach und Mürsbach (1925) sowie Altglashütten (1928 bis 1934) wurde er Pfarrer in Oberschwarzach. Sein unbeirrtes und mutiges Eintreten für die Kirche führte nach Denunziationen zu Vernehmungen durch das NS-Regime und schließlich zur Inhaftierung im Oktober 1941. Am 12. Dezember 1941 wurde Häfner im Konzentrationslager Dachau eingeliefert. Nach großem Leiden durch Krankheit, Unterernährung und Misshandlung starb er dort am 20. August 1942. Seine Urne wurde zunächst am 18. September 1942 im Würzburger Hauptfriedhof beigesetzt. Am 9. Dezember 1982 wurde sie unter Beisein von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in die Krypta der Neumünsterkirche überführt. Am 23. Juli 1992 wurde das Bischöfliche Erhebungsverfahren zur Seligsprechung eingeleitet. Den Antrag hatten 1985 die Dachauer Priestergemeinschaft und der Priesterverein der Diözese Würzburg gestellt. Das Verfahren wurde am 31. Mai 2002 abgeschlossen. Danach wurden die Unterlagen an die Selig- und Heiligsprechungskongregation in Rom weitergegeben, wo sie geprüft wurden. Am 6. Februar 2009 erfolgte das Votum der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, am 3. Juli 2009 die Anerkennung als Märtyrer durch Papst Benedikt XVI. Am 15. Mai 2011 wurde Georg Häfner im Würzburger Kiliansdom seliggesprochen.

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